Kompetenz-Netzwerk für eine bessere lymphologische Versorgung

Lymphnetz Südniedersachsen

Text: Lymphnetz Südniedersachsen | Fotografie: Ronald Schmidt

o.r.t-Mitarbeiter des Lamphnetz SüdniedersachsenLymphödeme können entstehen, wenn die Lymphflüssigkeit nicht richtig abtransportiert wird und sich in den Lymphgefäßen staut. Das kann zu unangenehmen Schwellungen des Gewebes führen, die die Mobilität und Arbeitsfähigkeit der betroffenen Patienten einschränken und oft zu einer starken psychischen Belastung führen.
Doch Lymphödeme können behandelt werden. Die so genannte KPE (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie) stützt sich auf vier Maßnahmen. Hautpflege, manuelle Lymphdrainage, spezielle Verbände und Physiotherapie bilden gemeinsam ein umfassendes Behandlungskonzept gegen Lymphödeme.
Die KPE ist in der Medizin anerkannt und führt  - insbesondere in Verbindung mit einer ergänzenden Diät für die Patienten - zu guten Erfolgen. Damit die Therapie optimal wirken kann, müssen die verschiedenen Behandlungskomponenten genau aufeinander abgestimmt werden. Das heißt, dass Ärzte, Physiotherapeuten und Sanitätshäuser bei der Behandlung von Lymphödemen eng zusammenarbeiten müssen.
Da dies jedoch oft noch nicht der Fall ist und viele Beteiligte die verschiedenen Behandlungskomponenten nicht aus- reichend kennen, haben sich Ärzte, Lymphtherapeuten und Sanitätshäuser aus Südniedersachsen zum LymphNetz Südniedersachsen zusammengeschlossen, um ihren Patienten die optimale Behandlung zur Bekämpfung von Lymphödemen bieten zu können und auch die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen zu verbessern.
www.lymphnetz-suedniedersachsen.de

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